Weltgebetstag 2024 – Ein „Band des Friedens“ als Hoffnungszeichen

In den biblischen Texten des diesjährigen Gottesdienstes zum Weltgebetstag spielt die Sehnsucht nach Frieden eine zentrale Rolle. In Psalm 85 heißt es „Gerechtigkeit und Frieden küssen sich“. Und im Brief an die Gemeinde in Ephesus lesen wir: „Der Frieden ist das Band, das euch alle zusammenhält“. Wie in jedem Jahr spiegelt die Gottesdienstordnung des Weltgebetstags den Alltag, die Leiden und Hoffnungen der Christinnen wider, die sie entwickelt haben, um sie mit anderen zu teilen. Ein „Band des Friedens“ als Hoffnungszeichen Dieses Jahr kommt er aus Palästina, der Wiege des Christentums. Auch wenn es angesichts der komplexen Geschichte und aktuellen politischen Lage im Nahen Osten nahezu unmöglich erscheint, wollen am ersten Freitag im März Christ*innen weltweit mit den Frauen des palästinensischen Komitees beten, dass von allen Seiten das Menschenmögliche für die Erreichung des Friedens getan wird. Basierend auf dem Vers aus dem Brief an die Gemeinde in Ephesus, erzählen im Gottesdienst drei Frauen unterschiedlicher Generationen von ihrem Leben und Leiden in den besetzten Gebieten. Aber sie sprechen auch von ermutigenden Erfahrungen, von guter Nachbarschaft etwa unter Menschen verschiedener Religionen. Sie zeigen uns, dass sie aus ihrem Glauben Kraft gewinnen, sich für Frieden zu engagieren. Ihre Geschichten und Gebete sind eingebettet in Lieder und Texte, die den Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit und vor allem die Hoffnung darauf ausdrücken.

Die katholische Gemeinde lädt alle herzlich zum ökumenischen Gottesdienst am Weltgebetstag, 01.03. in die St. Paulus-Kirche, Kiebitzstr. 1 ein.

Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Herford-Mitte, Kath. Paulus-Kirchengemeinde, Ev. freikirchliche Kirchengemeinde

Pfarrerin Annette Beer